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16. OKTOBER 2016

Und, wie sagt man?

16 Freut euch zu jeder Zeit.
17 Hört niemals auf zu beten.
18 Dankt Gott für alles. Denn das erwartet Gott von euch, weil ihr zu Jesus Christus gehört.

1. Thessalonicher 5,16-18 (Hoffnung für alle)

11 Und es geschah, als Jesus nach Jerusalem reiste, dass er mitten durch Samaria und Galiläa ging. 12 Und als er in ein Dorf einzog, begegneten ihm zehn aussätzige Männer, die von fern standen. 13 Und sie erhoben ihre Stimme und sprachen: Jesus, Meister, erbarme dich unser! 14 Und als er sie sah, sprach er zu ihnen: Geht hin und zeigt euch den Priestern! Und es geschah, während sie hingingen, wurden sie gereinigt. 15 Einer aber von ihnen kehrte zurück, als er sah, dass er geheilt war, und verherrlichte Gott mit lauter Stimme; 16 und er fiel aufs Angesicht zu seinen Füßen und dankte ihm; und das war ein Samariter. 17 Jesus aber antwortete und sprach: Sind nicht die Zehn gereinigt worden? Wo sind die Neun? 18 Haben sich sonst keine gefunden, die zurückkehrten, um Gott Ehre zu geben, außer diesem Fremdling? 19 Und er sprach zu ihm: Steh auf und geh hin! Dein Glaube hat dich gerettet.

Lukas 17,11-19 (Elberfelder Bibel)

  1. Geschenke bekommen wir von vielen Seiten. Der Schenker ist immer jemand, der mit uns in irgendeiner Form von Beziehung steht oder in eine Beziehung eintreten will. Das trifft sogar auf nutzlose Werbegeschenke zu. Aber über welche Art von Geschenken kann ich mich richtig freuen? Worüber kann ich dankbar sein? Durch Dankbarkeit entsteht eine positive Beziehung. Wie drücke ich meine Dankbarkeit aus?
  2. Auch Gott beschenkt uns jeden Tag, z.B. mit seiner Hilfe, mit seiner Liebe, mit seiner Vergebung, mit seiner Erlösung, mit vielen Dingen, die wir wahrnehmen und auch mit vielen, die wir nicht wahrnehmen. Er will mit uns in Beziehung treten. Kann ich seine Geschenke und Gaben annehmen? Freue ich mich darüber? Bin ich dankbar darüber? Spüren andere Menschen, dass ich Gott dankbar bin und ich mit Gott eine Beziehung habe?
  3. Ich nehme mir vor, mich bewusster zu bedanken – bei Gott und bei meinen Mitmenschen.

2 × 3

Zur Nachahmung empfohlen:
Es war einmal ein Bauer, der steckte jeden Morgen eine Handvoll Steine in seine linke Hosentasche. Immer, wenn er während des Tages etwas Schönes erlebt hatte, wenn er für etwas dankbar war, nahm er einen Stein aus der linken Hosentasche und gab ihn in die rechte. Am Anfang kam das nicht so oft vor. Aber von Tag zu Tag wurden es mehr Steine, die von der linken in die rechte Hosentasche wanderten. Der Duft der frischen Morgenluft, der Gesang der Amsel auf dem Dach, das Lachen der Kinder, das nette Gespräch mit einem Nachbarn – immer wanderte ein Stein von der linken in die rechte Tasche. Bevor er am Abend zu Bett ging, zählte er die Steine in seiner rechten Hosentasche. Und bei jedem Stein dankte er Gott für das gute Erlebnis. Zufrieden und glücklich schlief er ein – auch wenn er mal nur einen Stein in seiner rechten Hosentasche hatte.

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