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18. SEPTEMBER 2016

Ich prüfe den Untergrund

24 „Wer meine Worte hört und danach handelt, der ist klug. Man kann ihn mit einem Mann vergleichen, der sein Haus auf felsigen Grund baut. 25 Wenn ein Wolkenbruch niedergeht, das Hochwasser steigt und der Sturm am Haus rüttelt, wird es trotzdem nicht einstürzen, weil es auf Felsengrund gebaut ist. 26 Wer sich meine Worte nur anhört, aber nicht danach lebt, der ist so unvernünftig wie einer, der sein Haus auf Sand baut. 27 Denn wenn ein Wolkenbruch kommt, die Flut das Land überschwemmt und der Sturm um das Haus tobt, wird es aus allen Fugen geraten und krachend einstürzen.” 28 Als Jesus seine Rede beendet hatte, waren die Zuhörer von seinen Worten tief beeindruckt.

Matthäus 7,24-28 (Hoffnung für alle)

9 Denn wenn du mit deinem Mund bekennst: „Jesus ist der Herr!”, und wenn du von ganzem Herzen glaubst, dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat, dann wirst du gerettet werden. 10 Wer also von Herzen glaubt, wird von Gott angenommen; und wer seinen Glauben auch bekennt, der findet Rettung. 11 So heißt es schon in der Heiligen Schrift: „Wer auf ihn vertraut, steht fest und sicher.” 12 Da gibt es auch keinen Unterschied zwischen Juden und anderen Völkern: Gott ist ein und derselbe Herr, der aus seinem Reichtum alle beschenkt, die ihn darum bitten. 13 „Denn jeder, der den Namen des Herrn anruft, der wird von ihm gerettet.” 14 Wie aber sollen die Menschen zu Gott beten, wenn sie nicht an ihn glauben? Wie sollen sie zum Glauben an ihn kommen, wenn sie nie von ihm gehört haben? Und wie können sie von ihm hören, wenn ihnen niemand Gottes Botschaft verkündet? 15 Wer aber soll Gottes Botschaft verkünden, ohne dazu beauftragt zu sein? Gerade dies ist schon in der Heiligen Schrift vorausgesagt: „Was für ein herrlicher Augenblick, wenn ein Bote kommt, der eine gute Nachricht bringt!” 16 Aber nicht jeder hört auf diese rettende Botschaft. So klagte schon der Prophet Jesaja: „Herr, wer glaubt schon unserer Botschaft?” 17 Doch es bleibt dabei: Der Glaube kommt aus dem Hören der Botschaft; und diese gründet sich auf das, was Christus gesagt hat.

Römer 10,9-17 (Hoffnung für alle)

  1. Wir sind alle Häuslebauer. Wir bauen an unserem Leben, an unseren Beziehungen, an unserer Umgebung. Wir treffen viele Entscheidungen. Sie betreffen den Baugrund: Sand oder Fels, das ist hier die Frage. Immer wieder. Tagtäglich. In jeder Lebenslage neu. Jesu Wort hören und tun oder aber sein Wort hören und nicht tun. Wie treffe ich meine Entscheidungen? Aus dem Bauch? Wohlüberlegt? Bete ich davor?
  2. Im Leben kommt es zu vielen Stürmen: Tod eines lieben Menschen, meine Krankheit kehrt zurück, Beziehungen bleiben schwierig, Arbeitssituationen überfordern, die Vergangenheit drückt, ein Mensch enttäuscht uns. Stürme eben. Der Sturm, an den Jesus hier denkt, ist wohl die letzte große Prüfung, wenn unser Leben mit allen seinen Entscheidungen von Gott geprüft, erwogen und beurteilt wird. Eines Tages wird Gott unser Leben genau prüfen. Dann aber, so Jesus selbst, wird es nicht Fromme und ein bisschen weniger Fromme geben, sondern nur Kluge und Dumme. Kein dritter Weg! So oder so!
  3. Ich ziehe Bilanz: Wie war das in letzter Zeit mit mir? Habe ich versucht, zu hören und zu tun? Ich kann jederzeit zu Jesus beten und ihm eingestehen: Herr, da habe ich gehört und nicht getan. Da habe ich auf Sand gebaut. Und was wird dann passieren? Dann wird Jesus sagen: Wie gut, dass Du kommst. Komm, fang noch einmal von vorne an. Komm, hier ist der feste Grund, auf dem Du bauen kannst. Ich bin so froh, dass Du von diesem Sandgrundstück ablässt.
  4. Und dann? Wie geht es weiter? Ein Bau entsteht ja Stein um Stein, das eine und dann das Nächste, das ich von Jesus in der Bibel lese oder von ihm höre. Hören und tun, den Stein auf Felsengrund legen und dann den nächsten. Ich will Jesus bei jeder Entscheidung fragen und ihm vertrauen, ihm glauben.

Denn niemand kann ein anderes Fundament legen als das, das schon gelegt ist - Jesus Christus.
1. Korinther 3,11

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